Die Schutzengel Antioxidantien und die Bösen Freien Radikalen oder der ganz normale Wahnsinn!

Eine kreative Geschichte über Innen & Außen!.

Frau Plaschek:

Der Wecker läutet früh, ich höre ihn, mein Gott würd ich viel lieber im Bett liegen bleiben. Nach mehrmaliger Schlummerfunktion erheben, ich mich allmählich aus den warmen Federkleid. Bin ich schon bereit für diesen Tag? Wohl kaum. Ich konnte gar nicht richtig einschlafen, gestern Nacht. Ständig ruderten meine Gedanken rund um all die Themen die mich gerade belasten. Alltag, alle Tage wieder. Was erwartet mich heute wieder? Da gibt es die vielen Termine in meinem Kalender die ich einhalten muss, dann meine Kinder die unaufhaltsam etwas von mir brauchen, der Chef der mich unter Druck setzt, der morgendliche Stau... Nein ich mag nicht schon wieder eine halbe Stunde in diesem Gestank von Autoabgaßen stehen und, und, und... Na ich möcht gar nicht daran denken, sonst kehre ich gleich wieder um und lege mich wieder ins Bett. Erstmal aufstehen und die Kids wecken.

Körper:

Ich brauche so dringend meinen Schlaf damit ich mich erholen kann. Du forderst mich zu sehr. Ich habe meine Prozesse noch gar nicht wirklich abgeschlossen. Reinigung aller Organe, Zellerneuerung, Prüfung des Wasserhaushalts, und dann diesen ganzen Stress abbauen. Außerdem habe ich viel zu wenig Wasser bekommen und fühle mich müde. Geschweige denn Nährstoffe. Magst du mir nicht heute eine tolle Salatplatte schenken und Obst? Ich sehne mich so sehr nach frischer, nährstoffreicher, antioxidativer, basenüberschüssiger Nahrung. Dann kann ich wieder besser und du bist nicht immer so müde und unaushaltsam.

Frau Plaschek:

Ich trink mal einen Kaffee, dann bin ich gleich hellwach, dann der morgendliche Toilettengang, ein Zigarettal und schon kanns los gehen. Ja ich sollt das nicht, aber es ist meine Auszeit, das kann man doch verstehen. Wenigstens wenn ich rauche belästigt mich keiner. Wieso vergeht die Zeit in der Früh immer so schnell? Immer wenn ich etwas Zeit für mich bräuchte zerinnt sie mir in den Fingern. Ich würd ja gern früher aufstehen aber ich bin immer so müde. Waschen, Anziehen, Kids herrichten, Frühstück machen und hopp, schon sitzen wir im Auto. Jetzt noch die Kids in Kindergarten und Schule bringen, schnell, mein Chef wartet schon. Mist, ich hab was vergessen, mein Frühstück und die Thermoskanne mit meinem Kräutertee habe ich auch in der Küche stehengelassen. Trink ich ihn halt wenn ich heimkomme. Ich werde mir beim Bäcker um die Ecke schnell ein Weckerl kaufen, das kann ich dann auf dem Weg zur Arbeit essen.

Körper:

Nein nicht, was machst du denn da. Kannst du mir nicht wenigstens in der Früh ein Glas Wasser schenken? Was soll ich mit diesem Kaffee anfangen? Wieder diese Übersäuerung, das bedeutet harte Arbeit für mich. Immer muss ich uns im Gleichgewicht halten. Und jetzt das schon wieder. Die Giftspritze. Super, Alamstufe Rot in der Lunge, Attacke von Freien Radikalen, voller Kraft voraus. Und gleichzeitig dieser Stress, lauter unausgesprochener Müll, noch mehr Freie Radikale die uns belasten. Die Nervenbahnen liegen blank und mir fehlen die Nährstoffe um Ausgleich zu schaffen. Aber es kommt ja noch das Frühstück, vielleicht kann ich da ein bischen Kraft danken. Was bestellt sie? Weizen, Käse, Schinken, Butter, oh Gott und das eine Salatblatt und ein Stück Tomate soll mir jetzt helfen. Na ja, wenn ich nix anderes bekomme. Irgendwo haben wir ja noch Reserven. Gesunde Bausteine, die ich mal vorausschicke....

Frau Plaschek:

Uff. Pünktlich, naja fast pünktlich erscheine ich im Büro. Meinen Arbeitsplatz habe ich mir immer anders vorgestellt. Grelles Neonlicht, der Rauch aus dem Büro meines Chefs, übermässig hektische Mitarbeiter, die alle wie mir scheint ums Überleben rennen. Aber was solls, irgendwie passe ich ja wunderbar dazu. Ich renne ja auch gerade ums Überleben. Was für eine wundervolle Atmosphäre um in Ruhe meine Arbeit zu verrichten. Eigentlich wollte ich diesen Job gar nicht, ich hab Jus studiert, aber leider keine Stelle gefunden. Die Miete muss ja auch von was bezahlt werden. Auf meinem Arbeitstisch liegt schon wieder ein neuer Stappel Unterlagen. Na fein, der Tag fängt ja schon gut an. Ich hol mir mal lieber erst einen Kaffee, bevor ich mir diesen "tollen" Berg durchsehe. Ach ja, Wasser sollte ich auch trinken. Gut, ein Glas Wasser dazu und los gehts....

Seele:

Du bist traurig und hast Angst. Spürst du es nicht? Warum bist du nicht ehrlich uns gegenüber und nimmst dir mal paar Tage frei? Ein Spaziergang in der Natur, bisschen Frischluft würde dir guttun. Du verbiegst dich, bist für diese Stelle überqualifiziert. Wie lange, denkst du, wirst du das aushalten? Wie lange willst du dich durch diese erniedrigende Arbeit schleppen?

Körper:

Endlich Wasser, ein Glas, naja besser als nix. Aber auch wieder dieser Kaffee. Ich vertrockne! Wieso hörst du mich nicht? Ich versuche, dich krampfhaft zu entgiften, mir fehlen jedoch wichtige Bausteine und Wasser.

Frau Plaschek:

Dies fertig machen, das anfangen, ich muss jenen erreichen, heute noch, unbedingt heute erledigen, Zahlen, Fakten, ordnen und nebenbei meinen Mann besänftigen, der gerade seinen Job verloren hat. Super, und Jetzt? Ich denk jetzt nicht darüber nach. Es gibt immer Wege wenn man will, hat mein Vater immer gesagt. Außerdem kann ich mich dann nicht mehr auf meine Arbeit hier konzentrieren, wenn ich ständig Probleme wälze. Oder soll auch ich noch meinen Job verlieren? Grad jetzt!

Körper:

Wasser, Wasser, magst nicht mal wenigstens einen Apfel essen. Ich brauche Vitamin C, Antioxidantien um für uns Zellen zu retten! Die werden nämlich gerade unglaublich angegriffen von Freien Radikalen. Hilfe!

Frau Plaschek:

Ach was für ein Tag. Endlich, Einzug in die Mittagspause, 30 Minuten Auszeit. Ich renne schnell mal runter zum Bäcker. Eigentlich hätte ich jetzt gerne was Warmes oder was Frisches aber die Zeit, reicht einfach nicht. Ich weiss, mein Arzt meinte neulich, ich muss echt auf meine Ernährung achten. Aber der hat sicherlich nicht die Probleme die ich hab. Hat ja auch keine Kinder zu versorgen. Egal, wiedermal ein dämliches Weckerl, wie sie mir schon beim Hals raushängen und einen Orangensaft, der muss jetzt sein, paar Vitamine und Zucker. Den brauch ich jetzt. Dann nehme ich noch so einen Schokoriegel den brauch ich sicher um den Nachmittag zu überstehen. Natürlich rufe ich gleich meinen Schatz an, der braucht mich und vorhin hat auch noch die Kindergartentante eine Nachricht auf meinem Handy hinterlassen, das meine Tochter Clara fiebrig ist, und das wir sie früher abholen sollten. Supermama ist nun gefragt und das in 30 Minuten. Man könnte uns Arbeitnehmern schon mehr Zeit geben. Ist ja der Wahnsinn. 30 Minuten Zeit zum Essen, meinen Mann zu trösten, eine zu rauchen und eine Möglichkeit zu finden, wie meine Tochter frühzeitig nach Hause kommt. Organisation wie beim Bundeskanzler. Gott sei Dank wurde mein Mann heute gekündigt, das darf ich ihm natürlich nicht sagen, aber nun kann er die Kleine holen!

Körper:

Ja Essen! Endlich Nährstoffe, aber was kommt denn da an? Weizen, naja den kann ich zu Zucker umbauen, Käse, gut paar Proteine sind nicht schlecht und wieder nur ein Salatblatt und eine Tomate. Was ist denn das für ein Orangensaft? Zucker, Chemie und Wasser? Wo ist denn das echte Obst? Will die mich jetzt veräppeln? Naja, ich hab die Hoffnung, das Abendessen wirds schon richten. Ich brauche dringend Nährstoffe. Hallo da draußen, hörst du mich?

Frau Plaschek:

Irgendwie ist mir jetzt schlecht. Ich denke ich habe das Weckerl zu schnell hinuntergeschlungen. Na ja, kein Wunder, ich bin voll im Stress. Am Stiegenaufgang treffe ich auf meinen Chef, der gleich hinterherruft. "Frau Plaschek, sie wissen eh, heut ist Abgabetermin, können Sie mir die Unterlagen vom Fall Prenner fertigmachen. Ich brauch sie spätestens um 15 Uhr!" Jetzt nicht die Nerven verlieren, immer freundlich bleiben. Ich brauche ihn, diesen Job, jetzt noch viel mehr als jemals zuvor, denke ich. Aber ich sage mit meinem allerschönsten Lächeln, "Selbstverständlich Herr Geier, ich mach Alles fertig:"

Scheisse, wie soll ich das in zwei Stunden schaffen? Eine geht sich noch aus und auf die Toilette muss ich auch noch. Schnell auf das Bürodach um eine zu rauchen. Auszeit.

und so weiter und so weiter.

Ich möchte diese Geschichte gar nicht zu Ende schreiben. Wir können uns vorstellen wie es Frau Plaschek geht und wie der Tag sich weitergestaltet. Wieder ein paar Zigaretten, wahrscheinlich ein Kaffee für den Nachmittag. Ob sie es am Abend schafft auf sich zu achten um doch noch eine gesunde Mahlzeit zu kochen oder der Appetit der Kids gewinnt und es eine Süßspeise gibt? Ob der Mann nach dem Jobverlust sein Leibgericht ordert, welches vielleicht Schweinebraten ist? Wie auch immer. Wer kennt sie nicht? Die Herausforderungen des Alltags und den Spagat zwischen, was man sollte und was man schafft. Was man im Grunde gerne möchte und was sich wie ein Fluch als Gewohnheiten in unserem Sein manifestiert hat.

Natürlich ist unsere Geschichte zugespitzt. Und es ist nur ein Beispiel vieler möglicher Beispiele, wild aus dem Leben gegriffen. Ich denke trotzdem, dass sie gar nicht so weit entfernt liegt von vielen alltäglichen Geschichten die das Leben so spielt.

Mutter Erde hat uns all die Bausteine für unsere Körper zur Verfügung gestellt. All die Ballaststoffe, Spurenelemente, Basenstoffe, Antioxidantien, Proteine, Mineralsoffe, Enzyme die wir brauchen um unser Körpersysthem gesund zu erhalten finden wir in der Natur. Sie schenkt uns Obst, Nüsse, Sprossen, Gemüse, Getreide. Wir können daraus wählen. Viele Menschen tanken in ihr Auto den besten Sprit, jedoch geben dem Körper den Schlechtesten. Wir bauen Häuser mit nachhaltigen Materialien und wollen, dass diese stabil sind und lange halten. Aber die Baustoffe für unseren Körper? Wir sind was wir essen!

Um auf unsere Antioxidantien zurückzukommen.

Antioxidantien auch Radikalfänger genannt, sind wie Schutzengel für unsere Körperzellen. Je mehr wir davon zu uns nehmen, desto mehr sind wir für den Kampf gegen Freie Radikale gewappnet. Unser Körper ist einer ständigen Oxidation ausgeliefert, einem Vorgang bei dem Freie Radikale entstehen. Stress, Zigaretten, übermässiges Sonnenbaden, Alkohol, Zusatzstoffe in der Ernährung, Umwelteinflüsse beeinflussen diese Oxidation beträchtlich. Der Körper kommt mit einer gewissen Menge an Freien Radikalen klar, er kann sie bis zu einen Grad ausbalancieren. Jedoch entsteht ein zuviel dieser aggressiven Verbindungen im Körper, so können diese unseren Zellen schaden. Antioxidantien sorgen für ein natürliches Gleichgewicht im Körper und wirken diesen Oxidationsvorgängen entgegen. Sie helfen uns, Freie Radikale unschädlich zu machen, denn sie geben freiwillig Elektronen ab um unsere Zellen zu schützen. Daher ist es wichtig in unserer Ernährung auf diese Schutzengerl zu achten.

Während die moderne Ernährung auf der Basis von Getreide, Milch und Fleisch die Nährstoffe, Proteine, Kohlenhydrate und Fette in Hülle und Fülle liefert, sind Antioxidantien dort nur dünn gesät. Die Menschen werden also immer draller, gleichzeitig aber auch immer kränker. Was fehlt, ist eine reiche Auswahl an vielen verschiedenen Gemüse- und Keimlingen, Früchten und an Wildpflanzen, an naturbelassenen Ölen und Fetten sowie an Ölsaaten und Nüssen. Alle diese Lebensmittel sind optimale und reichhaltige Quellen wertvoller Antioxidantien. Eine ganzheitliche Ernährung auf Grundlage von BIO-Lebensmitteln schützt daher vor Krankheit und vorzeitiger Alterung.

Schutzengel Nahrungsmittel von unserer Mutter Erde

Empfohlener Links:

Ich wünsche uns allen, dass wir immer mehr auf unsere Körper und unsere Seele hören und in Achtsamkeit für dieses wundervolle Geschenk unser Leben leben und gestallten.

Namasté

#Gesundheit #Körper #Geist #Seele #Antioxidantien #Stress #Ernährung #Basenhaushalt

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