Das Fest der Liebe - Wo fängt es an? Wo hört es auf? Besinnliche Zeit - Weihnachtszeit!

Leise rieselt der Schnee. Überall leuchten Sterne. Glanzvolle Laternen zaubern die Wärme in unsere Herzen. Und allzeit hörbar die romantischen Klänge der Weihnachtsmusik, welche uns direkt in die Welt der Gefühle unserer Kindheit zurückversetzen möchte. Lachende Gesichter und Menschen, die mit ihrer Nächstenliebe füreinander da sind.

Doch wer kennt auch folgende Version?

Im August schon die ersten Lebkuchen in den Geschäften. Kaum noch ein Entfliehen möglich. Das Thema Weihnachten penetriert uns regelrecht und es hat den Anschein, man würde vom nahenden Feste verfolgt werden, so als bräuchte man eine Erinnerung damit wir ja nicht vergessen, dass bald, wie auch das Jahr davor und davor und .... na Sie wissen schon, dieses sogenannte Fest auf uns zukommt. Die Hauptrolle darin spielt Jesus und das Motto ist die "Liebe". So ein Dreck auf den Strassen. Sauwetter. Überall dieses Salz und der Schutt. Ein Neonlichtrentier jagt das andere. Ein Wettbewerb der Lichterschau. Die Ledkerze tuts auch. Und egal wohin wir gehen, belästigen uns die sich immerzu wiederholenden und oft schon abgedroschenen Weihnachtshits, welche jedes Jahr von weiteren oberflächlichen Hits erweitertert werden. Menschen rennen hektisch durch die Strassen und fühlen sich zum Schenken verpflichtet, die meisten haben nicht mal mehr die Zeit nach rechts oder links zu blicken.

Mir ist der wertende Ton voll bewußt und ich bekenne mich hier zu einer gewissen sarkastischen Schärfe. Ich möchte gleich vorweg sagen, dass dies hier ein Spiel meiner Gedanken ist, welches in mir in den letzten Jahren immer lauter geworden ist, denn dieses Thema berührt mich tief. Wer das Fest so liebt wie es heutzutage gefeiert wird, wer das Beste aus der Situation macht & wer es auf seine ganz individuelle Art und Weise feiert, fühle sich bitte gar angesprochen.

Das Fest der Liebe - Jesus und seine Botschaft an uns Menschen!

Tief in unseren Herzen wissen wir über die Wahrheit von Weihnacht, von den geweihten Nächten zwischen dem Alten und dem Neuen Jahr. Die Fakten haben wir vielleicht verdrängt und den Glauben an das Christkind in der Kindheit zurückgelassen. Doch Christkind, viel mehr Christus Kind, folglich Jesus und seine Geburt und dessen Bedeutung, können wir nicht einfach zurücklassen. Denn ob Glaube, Konfession oder ohne Bekenntnis, wir Alle tragen einen Teil dieser Bedeutung, des Christuslichts in uns. Wir feiern das Fest der Liebe, denn Liebe und Mitgefühl sind der Menschen höchstes Gut.

Wenn ich jedoch durch die Strassen wandere, in die Geschäfte gehe oder den Fernseher einschalte, bekomme ich immer weniger vom großen Geist der Weihnacht, von seiner Liebe ab. Wo ist sie geblieben, die Zeit der Besinnung, das Innehalten, die Stille in der wir der Stimme Gottes lauschen und unser Herz von der Kraft der Liebe, dem Licht Jesus erfüllen lassen? Wo ist wirklich der Raum für Dankbarkeit, für die Achtsamkeit füreinander, für die Nächstenliebe?

Der Kaufwahn von mehreren Miliarden Menschen vor den Festtagen, die es in die Geschäfte treibt. Die habgierig nach den letzten Resten in den Regalen greifen. Die Saufgelage unzähliger Punschstandbesucher. Die überall spürbare und unterschwellige Aggression der kollektiven Überforderung. Die Maskerade der lächelnden Bauchpinselgesichter unter dem Motto "Gute Miene zum bösen Spiel" beim Feste, wenn die liebe Familie seltener Weise sich wiedermal zum Feiern vereint, jedoch die Deckel der Druckkochtöpfe voller unausgesprochener Gefühle, kurz vor der Explosion stehen. All das entdecke ich mehr und mehr in dieser Zeit.

Jesus lebt - er lebt in jedem Einzelnen von uns. Doch sind wir uns dieser Größe und diesem Geschenk bewußt? Jeder von uns ist ein Funke Gottes, ein Lichtlein, und unsere geteilte Liebe wird die Welt erhellen. Lassen wir uns wieder verzaubern von dem Geist der Weihnacht, strahlen wir wieder mit offenem Herzen ALLEN Menschen entgegen. Es ist sicherlich leicht in unserem Wohlfühlrahmen, im Kreise des Vertrauten, die besten und schönsten Seiten von uns hervorzukehren. Eine Tat der bedingungslosen Liebe ist es jedoch, es zu schaffen, wenn wir im unbekannten Rahmen aus unserer Komfortzone heraustreten und die Botschaft der Liebe, der bedingungslosen Agape mit unseren Mitmenschen teilen. Dort werden wir ganzheitlich erspüren und verstehen was Jesus uns für ein wundervolles Geschenk gebracht hat. Was haben wir zu verlieren? Nichts! Wir können nur gewinnen und ich bin der festen Überzeugung, dass es das Licht - Christuslicht - den Funken der Liebe von jedem von uns braucht, um diese Welt zu einer herrlichen, liebevollen Heimat zu machen, die wir Alle voller Herzenswärme bewohnen und miteinander teilen sollten.

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